Silver City, NM

Stadt mit wunderschoener wald- und bergreicher Umgebung
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09.08..-13.08.2005

- Anfahrt

Vom Elephant Butte Lake ging es auf direktem Weg ueber die Mimbres Mountains in Richtung Silver City. Aber nicht ohne ein Halt auf dem Emory Pass (2.700m) einzulegen. Die Augen klatschten vor Freude mit ihren Lidern !!! Gab es doch hier -nach Wochen der Wuesten- und Steppenlandschaft- wieder saftiges Gruen zu sehen.

so schoen gruen
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Also Stuehle und Tische (Hocker) raus und ersteinmal Brotzeit in frischer Hoehe gemacht.
Weiter gings gestaerkt in westlicher Richtung, vorbei an den gewaltigen Tagebauminen von Santa Clara.
Blick durch Zaun ins Erdloch der Mine

- Silver City und Umgebung

Nicht unbedingt die Stadt ist es, was den Aufenthalt so schoen macht. Es sind die Berge und der riesige Gila Forest.
Unzaehlige Wanderwege von unterschiedlichster Laenge laden zum Erkunden der Umgebung ein.
Wir machten uns am Tag nach unserer Ankunft auf, um die ca. 38 Meilen entfernten Gila Cliff Dwelling zu besichtigen. Geschlagene drei Stunden brauchten wir fuer die Anfahrt. Eine kleine Waldstrasse schlaengelt sich bergauf und bergab in Richtung des Nationalparks. Hinzu kommen die vielen Stopps, die man einlegt um die schoenen Aussichten zu geniessen.
Die Gila Wilderness von New Mexico

Dann, irgendwann endet die Strasse und der einsam gelegene Park ist erreicht.


Eine ca. 1,5 stuendige Wanderung  fuehrt einen zu den Felshaeusern der  Indianer, die hier um 1300 lebten.


Die Haeuser koennen ohne Fuehrung besichtigt werden. Ranger stehen aber zur Beantwortung von Fragen zur Verfuegung.

In den Cliff Dwellings


Die Rundfahrt zurueck nach Silver City fuehrt uns vorbei am Lake Roberts  und (wieder)  an die Wasserscheide Nordamerikas.

Das Gewitter traf uns nicht...

Silver City selber bietet eine nette "Altstadt", mit einem kleinen Museum und einem mehr  europaeisch wirkenden Caffee, in dem es sogar guten (staerkeren) Kaffee gibt.
Es ist gleich elf
Das ganze ist in ca. einer Stunde durchschritten, bzw. getrunken.
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Besser ist es, eine Wanderung zu unternehmen. Wir waehlten uns dafuer den Trail 742 aus. Der fuehrt hinauf auf den 2.930m hohen Signal Peak. Der teilweise schmale Trail geht stetig serpentinenartig nach oben. Nur gut, dass die Pinien kuehlenden Schatten spenden !
Wanderung im steinigen Bachbett
Nach drei Stunden war der Gipfel erreicht. Oben freute sich der Ranger auf seinem Watch Tower ueber den seltenen Besuch und bat uns hoch auf die Aussichtsplattform.
Hier oben verbringt der Ranger eine Woche in voelliger Einsamkeit, bevor die Abloesung kommt. Na ja, ganz alleine ist er dann doch nicht. Da sind ja noch die Kolibries.

Die Blumen haengen am Turm
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Nach sechs Stunden ist die Wanderung beendet, ohne eine Menschenseele getroffen zu haben. Nur die Hinterlassenschaft von Schwarzbaeren war auf dem Trail zu bewundern.

Vom Baeren frisch auf den Boden




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