Albuquerque, NM

- und Sky City

11.07.- 16.07.2005

Die Anfahrt
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Vom Canyon de Chelly ging es ersteinmal nach Gallup, wo eine Uebernachtung eingelegt wurde.
Geplant war, am folgenden Tag das Pueblo Acoma (Sky City) zu besuchen. Doch die Rechnung hatten wir ohne den Wirt (Acoma Indianer) gemacht ! Diese hatten naemlich ihr gesamtes Gebiet fuer einige Tage geperrt. Grosse interne Feierlichkeiten waren angesagt. Da wollte Mann und Frau Acoma keine (zahlenden) Touristen sehen.
Also fuhren wir von Gallup aus gleich durch bis Albuquerque.

    - In und um Albuquerque

Was fuer ein Gefuehl, nach sechs Wochen wieder in einer groesseren Stadt zu sein ! Sogar einige Hochhaeuser  sind vorhanden. Als Berliner hat man in den vergangenen Wochen vielleicht doch etwas vermisst ?
Also ging's gleich am ersten Abend nach Oldtown. Auf der Route 66 fuhren wir ueber den Rio Grande runter Richtung City.  Kleinere Wanderung durch die Geschaefte mit abschliessenden mexicanischen Abendessen.


Auf einer Banke in Oldtown

Aus dem Angebot der Stadt waehlten wir am naechsten Tag das Aquarium und den Rio Grande Zoo aus.
Wir waren ueberrascht ueber  die grossen Becken und dem viefaeltigen  "Fischangebot" des Aquariums.


Eines der grossen Becken
...der hat Zaehne

Der Rio Grande Zoo hat uns mit seinem Angebot nicht minder ueberrascht. Wunderschoen angelegt,  bietet er einer grossen Anzahl von Tieren ein gepflegtes zuhause. So verbrachten wir hier erholsame 3,5 Stunden.

Stellvertretend fuer alle

Die beiden kommen von einer Zechtour

Da wir in einer Grossstadt sind, ging es am Abend natuerlich auf ein kuehles feuchtes  nach Downtown. Wo es einige einladende "Kneipen" gibt.


Eine Mittagstemperatur von gemuetlichen 38 Grad Celsius, liess uns die Planung fuer den naechsten Tag nicht schwer fallen. Es ging mit dem Auto hoch auf den Hausberg von Albuquerque. Der ca. 3.200 hohe Sandia bot uns eine willkommene Abkuehlung. Mit 20 Grad und einem schattigen Wald lud er uns zu einer ausgiebigen Wanderung ein.

Als waeren's die Alpen......
Gruss nach Wolfratshausen !!
Aber nach Luft mussten wir in dieser Hoehe schon schnappen.Vom Sandia ging es  in die ehemalige Ghost Town Madrid, die sich heute als Aussteiger- und Kuenstlerstadt praesentiert.

Auf der Rueckfahrt  wurde noch ein (groesserer) Schlenker zum Pueblo Domingo gemacht. Grosse Schilder vor und im Pueblo weisen darauf hin, dass es strengstens untersagt ist, Video-, Foto- und Tonaufnahmen zu machen. Ja, sogar Zeichnungen duerfen nicht angefertigt werden. Eine kurze Fahrt durch das  belebte Pueblo hat uns dann auch unvergessliche Einblicke geboten.
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- Pueblo Acoma (Sky City)
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Im Gegensatz zu den anderen um Albuquerque angesiedelten Pueblos, ist Sky City fuer Touristen "geruestet".Am Visitorcenter angekommen, wird man, nach Entrichtung von Eintrittsgeldern, mit einem Bus hinauf zur Sky City gefahren.Die ca. 1,5 stuendige Fuehrung innerhalb des Pueblos wird ausgefuellt mit Informationen ueber das Leben der Acomas und die Entstehung der noch heute bewohnten Anlage.
Die San Esteban Del Rey Mission
Strassenzeile im Pueblo Acoma
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Wasser und Strom sind auf der Hochebene nicht anzutreffen. Dafuer aber (hundert ?),  die Landschaft verschandelnde, "Dixi-Haeuschen" (auf deutsch: umbaute Donnerbalken).
Sicherheitsschloss made by Acoma's
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Zum Visitorcenter zurueck hat man die Wahl: Bus oder Abstieg zu Fuss. Wir waehlten die zweite Variante.
Verdammt steil ging es runter
Alle Fuesse (logisch) und Haende wurden gebraucht um den steilen Abstieg durch die Felsenschlucht zu meistern.Da rings um Albuquerque zahlreiche Indianerreservate sind, sind an den "Grenzen" auch viele Spielcasinos (innerhalb des Reservate).
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Fuer uns war am letzten Abend das Route 66 Casino Ziel der Unterhaltung. Bei angenehmer Livemusik liessen wir den letzten Tag ausklingen.........

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