Page, AZ

 

Zwischen Wasser und Navajo Nation

10.06. - 15.06.2005

Page, im Norden Arizonas gelegen....das heisst Lake Powell...und das heisst wiederum ausspannen, baden und sonnen.

So hatten wir uns das auch vorgestellt. Aber der erste Tag bescherte uns nach ca. 10 Wochen den ersten  Regentag auf  unserer Tour. Und was fuer ein Gewitterregen. Es goss aus allen Kannen !

Das Wasser schoss in Sturzbaechen an den roten Felswaenden hinunter.

Nach 2 Stunden war der Spuk vorueber, und der Himmel versoehnte uns mit zwei wunderschoenen Regenboegen,
die sich ueber unseren Campground bildeten.
 
Am naechsten Tag war es wieder wie gehabt sonnig und warm. Also ging es auf  Besichtigungstour. Wieder einmal bewies es sich, dass man immer wieder was neues sehenswertes findet.
 
Fuer uns war es der Big Horseshoe Bend, diese gewaltige Schleife des Colorado, gleich hinter dem Glen Canyon Staudamm.
 

Staumauer des Lake Powell, mit Kraftwerk

Der durch den Staudamm gebildete Lake Powell beindruckte uns (wiedereinmal) durch sein Rot / Blaues Farbenspiel. ...

...und lud uns natuerlich dann auch zum Sonnen und Baden ein. Zwei wunderschoene Badetage waren mehr als ausreichend als Versoehnung fuer den halben Regentag !
Sonne, Wasser...was will man mehr ?


Video
 



Was wohl mit zu den Highlights unserer Tour gehoerende, erlebten wir beim Besuch des Antelope Canyons. Dieses im Navajo Nation liegende Naturereignis gehoert ab jetzt mit zu unserern "Spitzenreitern".
 
Wobei hierbei geteilt werden muss zwischen dem upper und lower Antelope Canyon. Da ich den upper bereits schon einmal besucht hatte, entschieden wir uns diesmal fuer den lower Canyon.
 
Das war goldrichtig....ja der lower ist fuer uns absolut der Sieger.

Die ueber Eisenleitern erreichbaren


unterschiedlichen Ebenen des ca . 800m langen Canyons lassen einem den Atem stocken.
Nicht nur, weil es teilweise beaengstigend eng wird (manch einer kommt nicht weit),

       Rada kam natuerlich locker durch !
.
nein, weil vielmehr die Formen, Faben und Lichteinfaelle einfach umwerfend sind. Wieder wurden Megapixel vom Scanner unserer Kamaras auf Band bzw. Speicher gebannt.


Neben der groesseren Vielfalt an Abwechslung (gegenueber dem upper Canyon)  spricht fuer den lower Canyon auch, dass man hier nicht gefuehrt (durchgeschleust)  wird. Fuer den Genuss und das Fotografieren besteht alle Zeit....
Neben dem Genuss der Schoenheit, sollte nich vergessen werden, dass im lower Canyon 1997  elf Touristen bei einem ploetzlichen Wassereinbruch (nach starkem Regenfall) ums Leben gekommen sind.

Das erinnert daran, dass die unvergleichlichen Formen des Canyons durch die Wucht des durch ihn schiessenden Wassers geschaffen wurden.
 
 
     

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