Grand Canyon, AZ

 

Über Williams an den South Rim

                                             05.06. - 10.06.2005


- Williams

Von Las Vegas aus ging es ersteinmal fuer zwei Tage in den Wald an den Cateract Lake bei Williams.

Dort genossen wir die Ruhe und das bunte Treiben der Westernstadt an der alten Route 66.


Natuerlich goennten wir uns auch ein  leckeres Steak, gegrillt von diesem Meister mit Schaumgummihut:

- Grand Canyon

Am fruehen Vormitag erreichten wir von Williams kommend den Campground im Grand Canyon Village.
Sofort starteten wir unsere erste Erkundung und marschierten  den Rim Trail vom Yavapai Point zum altehrwuerdigen El Tovar Hotel.

Es kam wie es immer gewesen ist, das AH und OHhh nahm wieder mal kein Ende. Die Videokamara und der Fotoaparat wurden gequaelt bis zum geht nich mehr. Videoband und Speicher fuellten sich mit erschreckender Geschwindigkeit.
Ergebnis: Der Grand Canyon hatte uns (wieder einmal) mit seiner gewaltigen Kulisse erschlagen.


Ein langgehegter Wunsch ging am naechsten Tag in Erfuellung. Bei den vergangenen besuchen haftete der Blick immer wieder am Bright Angel Trail. Wegen nicht vorhandener Zeit konnte aber ein Abstieg ueber den Trail zum Plateau Point nie realisiert werden.

DIESMAL  aber musste es sein !!

Also starteten wir um 7:00 Uhr morgens mit (zugegeben) weichen Knien vom Rim aus den Abstieg zum ca. 1000m tiefer liegenden Indian Garden. Es war noch kuehl und die Sonne warf noch nicht Ihre "warmen Strahlen" auf den in der Schlucht gelegenen Trail.


Am Startpunkt des Bright Angel Trail

Ueber unzaehlige Serpentinen ging es hinunter. Immer wieder gab es Ein- und Hochblicke in die grandiose Bergwelt des Grand Canyons.


Oje... die Sonne kommt !Doch die langsam hochkommende Sonne trieb uns mit Ihrer Waerme hinunter. Galt es doch, die Mittagshitze unter den schattenspendenden Baeumen des Indian Garden zu verbringen !

Nach 2,5 Stunden erreichten wir dann auch das Gruen des Indian Garden.



Aber das sollte es noch nicht gewesen sein. Schliesslich wollten wir ja  mitten  drin stehen in der Canyonwelt ! Also ging es nach kurzer Pause weiter zum Plateau Point.


 
 
Zwar gilt es auf dieser Strecke nicht mehr  bergsteigerisches Koennen zu beweisen, dafuer laeuft man hier aber unter der prallen Sonne. Wie auch immer....wir erreichten den Punkt unserer Sehnsucht wohlerhalten und genossen ueber eine Stunde lang den Blick auf den 1000m ueber uns liegenden North- und Southrim.

Nach unten ging der Blick auf den 700m tieferen Colorado, auf dem  die Schlauchboote der Wildwassertouren vorbei zogen.
 
Voller Ehrfurcht blickten wir insbesondere  hinueber zum Southrim. Galt es doch, dorthin wieder HOCH zusteigen !
 
Von dort oben kamen wir

 
 
Aber was soll's. Erstmal ging es zurueck zum Indian Garden. Dort galt es, die Hitze der Mittagszeit zu ueberstehen. Also legten wir uns  im  Schatten der Baeume lang und nahmen mehrere erfrischende Baeder in einem zum Glueck noch vorhandenen kleinen Fluss.

 

Wasser is nass
 
Aber um 15:20 dann musste es sein: Wir begannen den Aufstieg. Mit nassem T-Shirt am Koerper gingen wir in die Hitze. Wir kalkulierte, gegen 20:00 Uhr oben anzukommen. Denn ein kluges Schild am Anfang des Trails hatte uns verraten, dass Mann und Frau fuer den Aufstieg die doppelte Zeit des Abstiegs kalkulieren sollte. Also stiefelten wir trotz der noch vorhandenen Hitze mit gekuehltem Kopf los.

Und.......unsere Rechnung ging auf. Die Sonne verschwand langsam am Rim, als wir an den ewig langen Serpentinen des steileren Aufstiegs ankamen. Mit langsamen Schritten schraubten wir uns Meter um Meter in die Hoehe und somit unserem Startpunkt vom Morgen entgegen. Immer wieder ging unser Blick hinunter zum Indian Garden, der kleiner und kleiner wurde.

Um 19:45 war dann unser Abenteur zu Ende. Wir erreichten unseren Ausgangspunkt. Insbesondere freuten wir uns darueber, dass wir uns verhaeltnismaessig frisch fuehlten. Da wir absolute untrainierte Flachlandtiroler sind und als Berliner auch keine Hausberge zum ueben haben, waren wir richtig Stolz auf das Erreichte. Ich bin beonders stolz auf Rada, die das "Ding" richtig kraftvoll "durchgezogen" hat.

 
Am naechste Tag blieb dann erfreulicher Weise der erwartete Muskelkater aus. Zugegeben, etwas hat da irgendwo gezogen.....aber das stoerte uns nicht weiter.
So ging es dann am letzten Tag mit dem Shuttelbus zu den Aussichtspunkten bis hinauf zu Hermits Rest. Am letzten Abend gab es dann noch eine schoene Wolkenformation am Grand Canyon......

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