Aber auch in El Paso hat man das Gefuehl immer noch in Mexico zu sein. Allerorts wird spanisch gesprochen. Der naechste Tag war der Erkundung El Pasos vorbehalten.Da glaubten wir doch tatsaechlich, mal einfach so zum grossen Kreuz des Mount Christo Rey hochgehen zu koennen.
Da oben waren wir nicht
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Auf halber Strecke endet die Schotterstrasse und ein Schlagbaum versperrt die Weiterfahrt. Also stehengeblieben und ausgestiegen.
Da kam auch schon ein netter Herr mit grossem Hut auf uns zu. Na, wollt ihr nach oben ? Na klar wollen wir das.
Mich wundert es, dass er uns erzaehlt, das zwei Familien unterwegs seien auf der 1,5 Stunden Tour hoch zum Kreuz.
Das gaebe uns eigentlich die Moeglichkeit zu folgen und auch hoch zu gehen. Ich meinte dann, dass es doch zu heiss ist und wir am naechsten Tag (Montag) gleich frueh morgens den Aufstieg machen wuerden.Er schaute mich pruefend an. "Ja, wenn ihr ein Gewehr bei habt, dann koennt ihr es ja morgen frueh wagen. Oder aber, ihr muesst in einer Gruppe gehen, deren Leute ihr kennt" war seine knappe Antwort.
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Erst da fiel mir auf, dass der gute Mann (Zivilist) einen Revolver umgeschnallt hatte und wir spuerten, dass da oben wohl ein ziemlich heisses Pflaster sein muss. Das wurde uns dann auch bestaetigt. Auf dem Weg und auch oben am Kreuz werden regelmaessig Wanderer ueberfallen und ausgeraubt. Die Uebeltaeter fluechten dann auf nimmer Wiesersehen rueber nach Mexico.
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Der Grenzverlauf zu Mexico ist unmittelbar am Fuss des Berges.Unsere Entscheidung war schnell gefasst: Wir verzichteten auf das Abenteur "Besteigung des Mount Christo Rey".Dafuer fuhren wir zur Mission Ysleta. Die Mission liegt in dem kleinen Indianer Reservat der Tigua Indianer im Lower El Paso.
Hier trafen wir einen aus Daenemark stammenden Moench der sich ueber einen Besuch von deutschen Touristen freute. So konnten wir noch einiges ueber die Mission und deren Umfeld und Aufgaben erfahren.
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Ach ja, dann hatten wir da noch unseren taeglichen Wecker. Es waren afrikanische Huehner, die sich ausgerechnet den Baum an unserem Trailer ausgesucht hatten, um ihren Morgengesang abzuhalten.