Keine Zeit reicht aus30.05.- 05.06.2005 |
Zwischen Bakersfield und Las Vegas legten wir eine Uebernachtung im Wuestenort Yermo ein und besuchten die Ghost Town Calico.Aber am naechsten Tag ... kam Las Vegas auf uns zu. Ja, wirgestehen es, wir koennen uns einem Besuch dieser Stadt nicht entziehen. Nicht weil wir spielen, nein, vielmehr weil diese Stadt mit ihren riesigen glitzernden (Themen) Hotels eine magisch magnetische Anziehung besitzt.
Werner kennt diese Stadt nun schon seit 13 Jahren und hat waehrend dieser Zeit die Veraenderungen verfolgen koennen. Es ist unglaublich, wie sich der Las Vegas Blvd. in diesem Zeitraum veraendert hat.
Riesige Hotels haben die Luecke zwischen den Hotels Mirage und Excalibur beiderseits des Strips gechlossen. Darueber hinaus wurde schon vor Jahren noch weiter in den Sueden gebaut. Hier bildet Mandelay Bay zur Zeit das suedliche Ende des Strip.
Ein Besuch des vor vier Wochen eroeffneten Hotels Wynn stand natuerlich ganz oben auf der Aktionsliste. Unser Eindruck: Luxus pur mit weniger themenbezogener Unterhaltung.
Neben neuen Hotels gibt es natuerlich auch Veraenderungen an vorhandenen ! Leider sind diese aus unserer Sicht nicht immer als gelungen zu bezeichnen.
So hat z. B. Treasure Island die Gesamtansicht des Hotels mit einer haesslichen vorgelagerten Bar "verschandelt" und Caesars Palace hat einen sehr gelungenen Eingangsbereich zu Gunsten eines luxurioesen Kauftempels geopfert. In unserer persoenlichen Hitliste steht Caesars Palace nach Venetian aber immer noch an erster Stelle. Balsam fuer Augen und Seele sind natuerlich die wunderschoenen Wasserspiele vor dem Bellagio !!
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Auch die Umgebung von Las Vegas wurde erkundet. Diesmal stand die Landschaft des Mt. Charleston auf dem Programm. Auf dieser Halbtagstour kamen wir wieder mit Schnee in Beruehrung. Insgesamt waren wir diesmal sechs Naechte in Las Vegas. Allen, die diese Stadt besuchen moechten, sei gesagt, dass auch sechs Tage nicht ausreichend sind, um alle Hotels zu besuchen.
- Private Eindruecke und Meinung:Es sind einfach zu viele. Wir haben ca. zwanzig dieser riesigen Unterhaltungstempel besucht und immer noch mussten einige ausgelassen werden. Vielleicht auch deshalb, weil wir uns erst nachmittags in das Getuemmel stuerzten ! Der Besucherstrom reisst nicht ab. Jedoch hat er sich mit den Jahren in der Zusammensetzung veraendert. Hat man in den 90gern noch an jeder Ecke die deutsche Sprache gehoert, ist es heute eher eine Asiatische. Auch in den Nobelshops der Hotels ist man auf fern- und nahoestliche Kundschaft eingestellt.........die dann auch mit gefuellten Einkaufstueten die Geschaefte verlaesst.
Ich hatte geglaubt, dass "irgendwann" mal der Bauboom in Las Vegas nachlassen wird. Da habe ich mich gewaltig getaeuscht. Es wird geplant und gebaut, es ist einfach unglaublich.
Der wachsende Touristenstrom wird wahrscheinlich weitere luxurioese Mammuthotels entstehen lassen und fuellen. Auch die Preise werden weiter steigen. Schon jetzt kann nicht mehr davon geprochen werden, dass z.B. die Buffets in den Hotels super guenstig sind. Die Zeiten eines 1,99$ Fruehstueckbuffets sind schon lange vorbei. Las Vegas ist aber nicht nur der Strip. In der Umgebung wachsen die Wohngebiete wie Pilze aus dem Boden. Denn mit jedem Hotel entstehen tausende Arbeitsplaetze......
- Schlussbetrachtung Diese Stadt ist ein oekologischer Wahnsinn. Zumindest wir koennen uns ihrem Bann aber nicht entziehen. Wer an einem warmen Sommerabend das Glitzern der Stadt erlebt hat, mag uns vielleicht zustimmen...... Video "Las Vegas im Wandel der Zeit" Dieses Video ist ein Zusammenschnitt aus Aufnahmen der Jahre 1996 bis 2001. |